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	<title>swisspolitics.org &#187; International</title>
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		<title>Aktuelle Entwicklung Kredite der USA</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 14:51:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Finanzkrise der USA hat bereits im Jahr 2007 begonnen und sowohl der Leitzins als auch der Diskontsatz sind auf ein historisches Tief gefallen. Nachdem die Finanzkrise einigerma&#223;en bew&#228;ltigt schien, hat die US-Notenbank Fed im Jahr 2010 erstmals wieder die Zinsen erh&#246;ht. Der Leitzins allerdings blieb unver&#228;ndert, lediglich wurde der Diskontsatz von 0,5 auf 0,75 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Finanzkrise der USA hat bereits im Jahr 2007 begonnen und sowohl der Leitzins als auch der Diskontsatz sind auf ein historisches Tief gefallen. Nachdem die Finanzkrise einigerma&#223;en bew&#228;ltigt schien, <span id="more-662"></span>hat die US-Notenbank Fed im Jahr 2010 erstmals wieder die Zinsen erh&#246;ht. Der Leitzins allerdings blieb unver&#228;ndert, lediglich wurde der Diskontsatz von 0,5 auf 0,75 angehoben. Somit wurde zu diesem Zeitpunkt der erste Schritt weg von g&#252;nstigem Geld getan. Dies war und ist in der Praxis zurzeit noch nicht sp&#252;rbar. Die Banken haben sich langsam erholt, sodass die Erh&#246;hung die Richtung weist. Eine Verschlechterung der Kreditbedingungen waren und sind damit jedoch noch nicht gegeben. Die Krisenma&#223;nahmen geh&#246;rten zun&#228;chst mal der Vergangenheit an. Die Folge der Erh&#246;hung des Diskontsatzes war, dass der Dollar zulegen konnte und Anlagen in der US-W&#228;hrung wieder interessanter wurden.</p>
<p>Inzwischen steigen in den USA die Kapitalmarktzinsen an. Noch im Sommer 2010 war die Angst vor einem erneuten R&#252;ckfall in die Rezession gro&#223;, die die Zinsen auf weitere historische Tiefst&#228;nde dr&#252;cken konnten. Das ist seit September 2010 anders, der Stimmungsumschwung ist deutlich zu sp&#252;ren und die Wirtschaft zieht sp&#252;rbar an. Die FED hatte angek&#252;ndigt, dass sie alles gegen die Deflation tun w&#252;rde und dies wurde mit der Erh&#246;hung des Diskontsatzes ausgedr&#252;ckt. Niedrige Leitzinsen und ein gro&#223;es Aufkaufprogramm f&#252;r US-Staatsanleihen sowie Steuersenkungen sollten der Wirtschaft zu neuem Wachstum verhelfen. Es gab zu diesem Zeitpunkt jedoch als K&#228;ufer f&#252;r die Staatsanleihen nur die US-Notenbank. Andere Anleger hielten sich eher bedeckt. Das wiederum setzte die Kurse unter Druck. Steigende Zinsen in den USA haben auch Auswirkungen auf Europa.</p>
<p>Aktuell sind die Zinsen in den USA immer noch auf einem Rekordtief zu finden. Der US-Leitzins bleibt voraussichtlich weiter unver&#228;ndert auf 0,00 – 0,25 %, um den beginnenden Aufschwung weiterhin anzukurbeln. Der Diskontsatz wurde bisher auch nicht weiter erh&#246;ht. Die US-Notenbank wird die Anleihen im gleichen Tempo wie in der letzten Zeit ankaufen und das voraussichtlich noch f&#252;r einen kurzen, &#252;berschaubaren Zeitraum. Es wird jedoch erwartet, dass die USA zum Ende des Jahres 2011 damit beginnen wird den Bestand der Anleihen abzubauen. Damit wird es zu einer strafferen Geldmarktpolitik kommen und k&#246;nnte zu einer Aufwertung des Dollars f&#252;hren. Eine Zinserh&#246;hung wird aller Voraussicht nach erst im Jahr 2012 zum Tragen kommen.</p>
<p>Somit muss also auch in den USA mit steigenden Zinsen gerechnet werden, was aber erst im n&#228;chsten Jahr Auswirkungen haben wird. Dann wird jedoch mit einem relativ schnellen Anstieg gerechnet. </p>

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		<title>Das zweite Kredithilfspaket f&#252;r Griechenland</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 14:29:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Fr&#252;hjahr 2010 war f&#252;r Griechenland eine heikle Situation eingetreten. Auf Grund der Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise war es dem hochverschuldeten Land nicht mehr m&#246;glich gewesen sich an den internationalen Kapitalm&#228;rkten Geld zu leihen. Die Europ&#228;ische Union (EU) war daraufhin zum Handeln gezwungen und verabschiedete zusammen mit der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Fr&#252;hjahr 2010 war f&#252;r Griechenland eine heikle Situation eingetreten. Auf Grund der Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise war es dem hochverschuldeten Land <span id="more-658"></span>nicht mehr m&#246;glich gewesen sich an den internationalen Kapitalm&#228;rkten Geld zu leihen. Die Europ&#228;ische Union (EU) war daraufhin zum Handeln gezwungen und verabschiedete zusammen mit der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF) ein Hilfspaket f&#252;r Griechenland in H&#246;he von 110 Milliarden Euro. Dieses Paket wurde seitdem quartalsweise an Griechenland ausgezahlt, die letzte Tranche Ende Juni 2011. Da sich aber an der kritischen Situation des Mittelmeerstaates trotz enormer Sparma&#223;nahmen kaum etwas ver&#228;ndert hat und eine R&#252;ckkehr zu den Kapitalm&#228;rkten bis zum Fr&#252;hjahr 2012 als unwahrscheinlich gilt, steht nun ein neues milliardenschweres Hilfspaket f&#252;r Griechenland zur Diskussion.</p>
<p><strong>Streit &#252;ber die Beteiligung privater Gl&#228;ubiger am zweiten Hilfspaket f&#252;r Griechenland.</strong></p>
<p>&#220;ber jenes zweite Hilfspaket wird nun in Br&#252;ssel schon seit mehreren Wochen auf verschiedenen Ebenen diskutiert. Im Raum steht diesmal eine Finanzspritze von rund 120 Milliarden Euro. Allerdings haben die Finanzminister der Eurozone sich auch bei ihrem letzten treffen vor der Sommerpause nicht auf die Bedingungen und Eckdaten f&#252;r das zweite Rettungspaket einigen k&#246;nnen. Der kontroverseste Streitpunkt bei den Diskussionen war von Beginn an die Beteiligung privater Gl&#228;ubiger, in erster Linie Banken und Versicherungen. Vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs Ende Juni in Br&#252;ssel vertrat Deutschland in dieser Frage noch die Positionen, dass private Banken verpflichtet werden m&#252;ssen sich am Hilfspaket zu beteiligen. Letztendlich setzte sich aber der franz&#246;sische Staatschef Nicolas Sarkozy durch und es wurde lediglich eine freiwillige Beteiligung vereinbart.</p>
<p><strong>EZB blockiert die Beteiligung der Banken um Turbulenzen zu vermeiden</strong></p>
<p>Nachdem die deutsche und die franz&#246;sische Regierung daraufhin jeweils unterschiedliche Modelle der Beteiligung privater Investoren vorgeschlagen hatte und deutsche Banken sogar erkl&#228;rten sie w&#252;rden sich mit 30 Millionen Euro am Hilfspaket beteiligen, stecken die Verhandlungen nun in einer Sackgasse. Die EZB ist weiterhin von einer derartigen Beteiligung wenig &#252;berzeugt, da sie bef&#252;rchtet ein solcher Schritt k&#246;nne von den Ratingagenturen als Zahlungsunf&#228;higkeit Griechenlands ausgelegt werden k&#246;nnen, was wahrscheinlich schwere Turbulenzen an den internationalen Finanzm&#228;rkten ausl&#246;sen w&#252;rde. Die Mitgliedstaaten, allen voran Deutschland, haben aber signalisiert, dass sie dem neuen Hilfspaket nur ihre Zustimmung geben werden, wenn die finanzielle Last zuk&#252;nftig nicht mehr nur allein vom Steuerzahler getragen wird.</p>
<p>Ob und vor allem wann das zweite Hilfspaket f&#252;r Griechenland zu Stande kommt bleibt also bis dato ungewiss. Auch wird eine Umschuldung, ebenso wie ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone, von Experten nicht mehr ausgeschlossen. </p>

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		<title>Schuldenkrise in Griechenland</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 14:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es geht ein Gespenst herum in Europa &#8211; die Angst vor einem griechischen Staatsbankrott. Bereits beim Eintritt Griechenlands in die Europ&#228;ische Union (EU) und der W&#228;hrungsgemeinschaft verschleierte das bei Touristen beliebt Land seine hohe Staatsverschuldung. In den darauffolgenden Jahren wies Griechenland immer wieder hohe Haushaltsdefizite aus, die es mit neuen Schulden versuchte zu tilgen. Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht ein Gespenst herum in Europa &#8211; die Angst vor einem griechischen Staatsbankrott. Bereits beim Eintritt Griechenlands in die Europ&#228;ische Union (EU) und der W&#228;hrungsgemeinschaft <span id="more-656"></span>verschleierte das bei Touristen beliebt Land seine hohe Staatsverschuldung. In den darauffolgenden Jahren wies Griechenland immer wieder hohe Haushaltsdefizite aus, die es mit neuen Schulden versuchte zu tilgen. Um Staatsanleihen an Investoren zu verkaufen, lockte Griechenland mit hohem Zinsaufschlag f&#252;r f&#252;nfj&#228;hrige Anleihen. Zeitweise waren diese Aufschl&#228;ge h&#246;her als bei L&#228;ndern wie Uruguay.</p>
<p>Ursachen: Griechenland ist nicht &#8211; wie oft angenommen wird &#8211; im Zuge der gro&#223;en Finanzkrise 2007 ins Straucheln gekommen, sondern war schon in den Neunziger Jahren hochverschuldet. Bereits damals versuchte das Land sich durch hohe Zinsaufschl&#228;ge auf ihre Anleihen von bis zu 18 Prozent zu refinanzieren und konnte so die Schulden relativ konstant halten. Bei einer aktuellen Staatsverschuldung von mehr als 150 Prozent des j&#228;hrlichen Bruttoinlandsprodukts reicht dies jedoch nicht aus, zumal Griechenland nun nicht mehr das Instrument der W&#228;hrungsabwertung zur Verf&#252;gung steht. Die Ursachen sind deshalb unter anderem in dem kaum ausgepr&#228;gten privaten Wirtschaftssektor zu sehen, der nur wenige Jobs schafft. Die meisten Besch&#228;ftigten sind direkt beim griechischen Staat angestellt und haben hohe Anspr&#252;che an Gehalt und Renten erworben. Zeitweilig wurden Angestellten bis zu 14 Monatsgeh&#228;lter gezahlt. Die Sozialversicherung droht auch deshalb zu erodieren. Ein gro&#223;es Problem ist auch die Steuereintreibung: bisher verfolgte der griechische Staat Steuers&#252;nder und Schwarzarbeiter eher selten. Schwarzarbeit galt als Kavaliersdelikt. Ein weiteres alarmierendes Indiz ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Diese belief sich auf ca. 33 Prozent im Jahr 2010. Zum Vergleich: im selben Zeitraum wies Deutschland eine Jugendarbeitslosenquote von ca. 10 Prozent aus. Dies erkl&#228;rt auch, warum die h&#228;ufigen Demonstrationen gegen Sparpl&#228;ne der Regierung von jungen Menschen angef&#252;hrt werden.</p>
<p>L&#246;sungsans&#228;tze: Griechenland ist seit diesem Jahr von der Insolvenz bedroht. Um diese zu verhindern, haben sich die EU, der Internationale W&#228;hrungsfond (IWF) und die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) auf ein Rettungspaket verst&#228;ndigt, das sogenannte Notfall-Kredite &#252;ber 110 Milliarden Euro f&#252;r Griechenland bis zum Jahr 2012 vorsieht. Gebunden sind diese Zahlungen allerdings an ein rigides Sparpaket f&#252;r Griechenland. Dieses sieht unter anderem den Verkauf von Staatseigentum vor, Gehalts- und Rentenk&#252;rzungen, Steuererh&#246;hungen und die Verkleinerung des Beamtenapparates. Der Sparplan wurde trotz immenser Demonstrationen vom griechischen Parlament gebilligt. Experten sch&#228;tzen jedoch, dass die vereinbarte Summe von 110 Milliarden Euro bei weitem nicht ausreichen wird und sehen die Erh&#246;hung des europ&#228;ischen Rettungsschirmes voraus, unter den aller Voraussicht nach au&#223;er Griechenland auch Irland, Italien und Portugal kriechen m&#252;ssen. Es werden bereits Stimmen laut, die den Austritt der Griechen aus der W&#228;hrungsunion fordern.</p>
<p>Fazit: Trotz der europ&#228;ischen Milliardenhilfen ist der Ausgang f&#252;r Griechenland noch unklar. Da bereits absehbar ist, dass der vereinbarte Hilfsbetrag nicht ausreichen wird, wird es ein neues Rettungskonzept geben mit einem h&#246;heren Beitrag f&#252;r die jeweiligen Geberl&#228;nder. Wie dieses Konzept aussehen wird, l&#228;sst sich nicht abschlie&#223;end beurteilen. Griechenland muss die schwierige Gratwanderung zwischen Einsparungen und gleichzeitiger Belebung der Konjunktur schaffen, wenn es sich aus der Insolvenzfalle retten will. Dies wird sicher noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Allerdings bedeutet dies f&#252;r risikofreudige Anleger, dass Griechenland auch weiterhin Staatsanleihen mit saftigen Zinsaufschl&#228;gen ausgeben wird. Europa wird eine Staatsinsolvenz nicht zulassen. </p>

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		<title>USA verhandeln &#252;ber Staatsverschuldung</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 14:11:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Um eine Staatspleite abzuwenden ist in den USA schnelles Handeln erforderlich. Schon heute wird der Schuldenstand nur durch gezielte Bilanzierungstechniken unter dem gesetzlich erlaubten Maximum gehalten. Doch w&#228;hrend Rating-Agenturen bereits erste Warnungen aussprechen verlaufen die Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern &#228;u&#223;erst hart und z&#228;h.
Das Defizit im US-amerikanischen Staatshaushalt darf nach vom Kongress beschlossenen Vorgaben h&#246;chstens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um eine Staatspleite abzuwenden ist in den USA schnelles Handeln erforderlich. Schon heute wird der Schuldenstand nur durch gezielte Bilanzierungstechniken unter dem gesetzlich <span id="more-653"></span>erlaubten Maximum gehalten. Doch w&#228;hrend Rating-Agenturen bereits erste Warnungen aussprechen verlaufen die Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern &#228;u&#223;erst hart und z&#228;h.</p>
<p>Das Defizit im US-amerikanischen Staatshaushalt darf nach vom Kongress beschlossenen Vorgaben h&#246;chstens 14.300 Milliarden Dollar betragen. Dieser Wert wird offiziellen Angaben zufolge im August 2011 erreicht sein und l&#228;sst sich dann auch nicht mehr, wie im Mai geschehen, durch Bilanztricks dr&#252;cken. Um die erstmalige Zahlungsunf&#228;higkeit in der Geschichte der USA zu verhindern ist es unumg&#228;nglich, die H&#246;chstgrenze f&#252;r die Staatsschulden anzuheben; damit verbunden werden muss eine Erh&#246;hung der Einnahmen und/oder eine Senkung der Ausgaben.</p>
<p>Genau hier liegt der wesentliche Streitpunkt zwischen Demokraten und Republikanern. Unter der Pr&#228;sidentschaft Obamas wurde das Sozialsystem in den Vereinigten Staaten umfassend reformiert. Das republikanische Lager fordert nun Einsparungen bei Sozialleistungen und spricht sich vehement gegen die von Obama geforderten Steuererh&#246;hungen aus. Der Pr&#228;sident dagegen versucht die Einschnitte in soziale Leistungen so gering wie m&#246;glich zu halten und strebt eine Einnahmesteigerung durch mehr Steuergelder an.</p>
<p>Eine Einigung ist aber unabdingbar, da die Republikaner im November 2010 die Mehrheit im Repr&#228;sentantenhaus zur&#252;ckgewonnen haben und somit in der Lage sind, die Politik der Regierung zu blockieren. Die Verhandlungen zwischen den beiden gegens&#228;tzlich eingestellten Lagern verlaufen allerdings trotz des immensen Zeitdrucks schleppend. Obamas letzter Vorschlag f&#252;r eine Einigung auf ein Sparpaket setzte sich aus einem 85 %-igen Anteil an K&#252;rzungen und einem Anteil von 15 % an Einnahmen aus Steuererh&#246;hungen zusammen. Es wurde kein Konsens erzielt.</p>
<p>Ohne Einigung auf eine h&#246;here Schuldengrenze k&#246;nnen die USA voraussichtlich schon ab August keine neuen Kredite mehr aufnehmen. Tritt dieser Fall ein, k&#246;nnen die USA keine Zins- und Tilgungszahlungen mehr leisten; selbst f&#252;r laufende Ausgaben wie Rentenzahlungen fehlt dann das Geld.</p>
<p><strong>Auswirkungen auf internationale Finanzm&#228;rkte w&#228;ren enorm</strong><br />
Bei tats&#228;chlicher Zahlungsunf&#228;higkeit w&#252;rde die Agentur Standard &#038; Poor´s Staatsanleihen der USA mit sofortiger Wirkung auf den Status &#8220;D&#8221; herabstufen. John Chambers, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Agentur h&#228;lt eine Zahlungsunf&#228;higkeit allerdings f&#252;r extrem unwahrscheinlich.</p>
<p>Die US-Notenbank warnt vor weltweiten St&#246;rungen der Finanzm&#228;rkte und mahnt Demokraten und Republikaner zur Einigung.</p>
<p>Besorgt zeigte sich ebenfalls die Chefin des Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF), Chritsine Lagarde, die vor weltweiten Konsequenzen warnte.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Um die Zahlungsunf&#228;higkeit der USA zu vermeiden muss sich der Kongress schnellstens auf eine neue H&#246;chstgrenze f&#252;r die Staatsverschuldung einigen. Schaffen es Demokraten und Republikaner nicht, einen Konsens zu finden oder aber ihre Differenzen zur&#252;ckzustellen, drohen nicht nur in den USA, sondern weltweit erhebliche Gefahren f&#252;r den Finanzsektor &#8211; und damit f&#252;r die gesamte Weltwirtschaft</p>

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		<title>Rentenversicherung &#8211; Politisches Z&#246;gern macht Rentner arm</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 11:13:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Schuldenkrisen nehmen immer mehr an Fahrt auf. Inzwischen brennt es in Europa nicht nur in Griechenland, Irland und Portugal. Die Kapitalm&#228;rkte haben inzwischen auch Italien als neues Opfer entdeckt und wetten scheinbar munter weiter auf den Zusammenbruch der Eurozone. In den USA ist es dagegen der Streit zwischen den Republikanern und den Demokraten, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schuldenkrisen nehmen immer mehr an Fahrt auf. Inzwischen brennt es in Europa nicht nur in Griechenland, Irland und Portugal. Die Kapitalm&#228;rkte haben inzwischen auch Italien als neues Opfer entdeckt und wetten scheinbar munter weiter auf den Zusammenbruch der Eurozone. <span id="more-632"></span>In den USA ist es dagegen der Streit zwischen den Republikanern und den Demokraten, der f&#252;r &#196;rger sorgt und die M&#228;rkte aufgeschreckt hat. W&#228;hrend Anleger bereits vor den m&#246;glichen Folgen der Krisen zittern, zeigen sich die Verbraucher noch relativ ruhig. Allerdings muss die Betonung auf noch liegen.</p>
<p>Denn angesichts der Aussichten, die zum Beispiel mit einer Entschuldung Griechenlands oder einer Ausweitung der Schuldenkrise zusammenh&#228;ngen, k&#246;nnen eigentlich auch Verbraucher nicht mehr ruhig bleiben. Sollte es wirklich zum GAU kommen und die Politik nicht in der Lage sein, die Z&#252;gel wieder in die Hand zu bekommen, drohen massive Auswirkungen – bis in alle Bereiche des Lebens. Betroffen w&#228;ren Arbeitnehmer, Unternehmer und Rentner.</p>
<p>Schuldenkrise: Beben ersch&#252;ttert M&#228;rkte</p>
<p>Was k&#246;nnte im Fall einer ausufernden Schuldenkrise passieren, die sich nicht mehr beherrschen l&#228;sst? Ein Szenario: Die Notenbanken versuchen zu retten, was zu retten ist und setzen die Notenpressen in Gang. Durch das geflutete Geld steigt die Inflation. Kapital, das zum Beispiel in eine <a href="http://www.finanzen.de/rentenversicherung.html">Rentenversicherung</a> flie&#223;t, wird immer mehr entwertet. Gleichzeitig leiden aber auch jene, die jahrelang in ihre Rentenversicherung eingezahlt haben und nur ihren Ruhestand genie&#223;en wollen. Dank der steigenden Inflation l&#246;st sich das angesparte Verm&#246;gen buchst&#228;blich in Luft auf.</p>
<p>Und was passiert, wenn sich die Politik zu einem Schuldenschnitt entschlie&#223;en sollte? In einem solchen Fall k&#246;nnte es, wenn es etwa um das Sorgenkind Griechenland geht, zu einem Beben mit erheblichen Auswirkungen auf die Kapitalm&#228;rkte kommen. Durch die Verflechtung der Banken untereinander w&#252;rde wom&#246;glich ein Dominoeffekt entstehen, der sich von den Banken Griechenlands, die auf einen Schlag Forderungen in Milliardenh&#246;he abschreiben m&#252;ssten, auf andere Finanzinstitute fortpflanzt. Europ&#228;ische Banken w&#252;rden Kapital verlieren, die Finanzm&#228;rkte ins Wanken geraten und am Ende die Kurse abst&#252;rzen. Eine Entwicklung, die zum Beispiel die Gewinne einer Rentenversicherung binnen kurzer Zeit pulverisieren w&#252;rde.</p>
<p>Bew&#228;ltigung der Schuldenkrise hat massive Auswirkungen</p>
<p>Wie die Politik – speziell Deutschland und Frankreich – aber auch alle anderen Mitgliedsstaaten der EU, in den kommenden Wochen auf die Schuldenkrise reagieren, kann wom&#246;glich Auswirkungen &#252;ber Jahre auf die Rentenversicherung haben. Einerseits durch den direkten Wertverlust &#252;ber die heftigen St&#246;&#223;e an den Finanzm&#228;rkten, andererseits aber auch durch einen erh&#246;hten Druck zum Sparen, der unterm Strich auch die Rentenversicherungen aller beteiligten L&#228;nder wird fr&#252;her oder sp&#228;ter angreifen wird. Was dann passiert, ist klar. Die Regierungen m&#252;ssen sparen und schrauben Leistungen wie die Rentenversicherung herunter.</p>

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		<title>Kreditwirtschaft in Anbetracht sozialpolitischer Umst&#228;nde in Deutschland</title>
		<link>http://www.swisspolitics.org/international/kreditwirtschaft-in-anbetracht-sozialpolitischer-umstaende-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 19:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Juni 2010 gelten auf dem bundesdeutschen Markt f&#252;r Kredite im Privatkundenbereich im besonderen Ma&#223;e neue Spielregeln. Lockangebote von Banken, indem mit unrealistischen Zinsen geworben werden, geh&#246;ren der Vergangenheit an. Dem Kunden ist ein „realistischer“ Zins zu nennen. Diese Angabe muss sich auf Zinsen beziehen, die ca. 2/3 der Kunden zahlen w&#252;rden. Somit ist auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Juni 2010 gelten auf dem bundesdeutschen Markt f&#252;r Kredite im Privatkundenbereich im besonderen Ma&#223;e neue Spielregeln. Lockangebote von Banken, indem mit unrealistischen Zinsen geworben werden, geh&#246;ren der Vergangenheit an. Dem Kunden ist ein „realistischer“ Zins zu nennen. <span id="more-620"></span>Diese Angabe muss sich auf Zinsen beziehen, die ca. 2/3 der Kunden zahlen w&#252;rden. Somit ist auch hier im Bereich der <a href="http://www.kreditexperte.net/">Kredite</a> durch ein Politikum mehr Klarheit und Transparenz f&#252;r den Kunden und Verbraucher gew&#228;hrt worden.</p>
<p>Diese Diskussion ist im Allgemeinen nichts Neues: Doch sie steht in einem ganz speziellen sozialpolitischen Kontext. Auch in der Bundesrepublik lassen sich zunehmend Diskrepanzen in der b&#252;rgerlichen Gesellschaft, besonders durch die Ausrichtung der Konsumwirtschaft, feststellen. Es wird niemand bestreiten, dass sich eine Zweiklassengesellschaft droht aufzubauen oder bereits vorherrscht. Und um im heutigen Zeitalter von Leistungsdruck auf der einen Seite und Konsumverlangen auf der Anderen, sind letztlich auch die Kreditinstitute auf die „neuen“ Zielgruppen eingegangen. Fraglich bleibt dabei aber die Reichweite des bisherigen politischen Eingreifens. Schlie&#223;lich gibt es zahlreiche ehemalige Erwerbst&#228;tige oder aber auch Dauerarbeitslose, die von sozialer Unterst&#252;tzung leben und auf diese angewiesen sind. </p>
<p>Doch sollen diese Personenkreise ausgegrenzt werden und nicht am (Finanz)Konsum teilnehmen d&#252;rfen? Eine dauerhaft interessante Fragestellung – zumal die Diskussion um Hartz IV in Deutschland neuerlich entbrannt ist und dessen Wirkung als „St&#252;tze“ immer wieder in Frage gestellt wird. Und wie gestaltet sich das Konsumverhalten heute genau? Eines der am st&#228;rksten wachsenden Eintrittspforten stellt das Internet dar – und das aus gutem Grund. Zum Einen hat sich eine riesige Diversifikation an Anbietern und Plattformen ausgebildet (vom Mikrokredit bis zum Kredit von Privat an Privat), zum Anderen sind die psychischen „Barrieren“ durch das Onlineangebot gesunken. Hinzu kommen immense subjektive Zeiteinsparungen bei Antrag und Ausf&#252;hrung eines solchen Gesch&#228;fts.</p>
<p>So sind es heute Kreditvergleichsanbieter im Internet, die die Weichen f&#252;r den Konsum stellen: Auch hierbei ist die Politik aufgerufen Sicherheit und Transparenz herzustellen. In der Praxis wird das wahrlich schwierig. Daher sind Verbraucher nach wie vor dazu aufgerufen die Angebote verschiedener Banken zu sichten, ordentlich zu recherchieren und vor allem den pers&#246;nlichen Umst&#228;nden entsprechend abzuw&#228;gen. Ein harsches und einschneidendes Vorgehen seitens der Politik – gar mit Verboten oder Einschr&#228;nkungen – ist nicht zu erwarten, zumal dies auch wenig Sinn machen w&#252;rde; sowohl in marktwirtschaftlicher wie freiheitlicher Hinsicht.</p>

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		<title>Bundeskanzlerin Merkel will Steuers&#252;nder CD kaufen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:02:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich heute prinzipiell f&#252;r den Kauf der gestohlenen Schweizer Kundendaten ausgesprochen.

In den deutschen Parteien herrschte bisher weitgehende Uneinigkeit, wie mit dem Verkaufsangebot der umstrittenen Daten-CD umgegangen werden soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-492" title="geld-koffer" src="http://www.swisspolitics.org/swisspolitics/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/geld-koffer-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /> Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich heute prinzipiell f&#252;r den Kauf der gestohlenen Schweizer Kundendaten ausgesprochen.</p>
<p>In den deutschen Parteien herrschte bisher weitgehende Uneinigkeit, wie mit dem Verkaufsangebot der umstrittenen Daten-CD umgegangen werden soll. Angeboten wurden die Daten von einem unbekannten Informanten f&#252;r einen Kaufpreis von 2,5 Millionen Euro.</p>
<p>Viele deutsche Politiker erhoffen sich ein Vielfaches der Ausgaben durch Steuernachzahlungen wieder hereinzuholen und setzen zudem auf einen Abschreckungseffekt. Alleine 5 betroffene Personen aus der Stichprobe der Daten, sollen angeblich jeweils mehr als eine Millionen Euro Steuernachzahlungen drohen. Momentan l&#228;uft eine juristische Pr&#252;fung der Kauf-M&#246;glichkeiten durch die deutsche Bundesregierung und das in diesem Fall zust&#228;ndige Bundesland Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Die Schweiz signalisierte der Bundesregierung bereits, da&#223; der Kauf der gestohlenen Daten die Beziehungen der beiden L&#228;nder schwer belasten k&#246;nnte. Der Sprecher des deutschen Finansministers Wolfgang Sch&#228;uble erkl&#228;rte, da&#223; eine &#8220;konstruktive Zusammenarbeit mit der Schweiz&#8221; geplant sei.</p>
<p>Die jetzige Diskussion erinnert stark an die vor zwei Jahren aktuelle Liechtenstein-Aff&#228;re, in welcher unter anderem der damalige Deutsche Post Chef Zumwinkel durch gestohlene Kundendaten als Steuers&#252;nder &#252;berf&#252;hrt wurde. Schon damals ging es hoch her innnerhalb der deutschen politschen Landschaft &#8211; und zwischen Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein.</p>

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		<title>Oettinger Talking English</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 16:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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&#8220;Oettinger Talking English &#8211; Worse than Westerwave&#8221; ein Filmchen publiziert auf Youtube. Es zeigt G&#252;nther Oettinger bei einem Vortrag in Berlin als Gast des Zentrums f&#252;r Gesellschaft und Kapitalismus der Columbia University. Als designierten EU-Energiekommissar versucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schw&#228;bisch war das nicht, Englisch aber auch nicht wirklich! Muss sich der designierte EU-Kommissar G&#252;nther Oettinger unzureichende Englischkenntnisse vorwerfen lassen?<span id="more-291"></span></p>
<p>&#8220;Oettinger Talking English &#8211; Worse than Westerwave&#8221; ein Filmchen publiziert auf Youtube. Es zeigt G&#252;nther Oettinger bei einem Vortrag in Berlin als Gast des Zentrums f&#252;r Gesellschaft und Kapitalismus der Columbia University. Als designierten EU-Energiekommissar versucht sich G&#252;nther Oettinger sich dort in Englisch. Das Ganze erinnert an den Deutschen Au&#223;enminister Guido Westerwelle der vor kurzem &#228;hnliche Schlagzeilen machte und an den guten Dr. Edmund Steuer wie er vor ein paar Jahren in einer politischen Rede versuchte die Wege und Fahrpl&#228;ne im Bayrischen Schienennetz zu erkl&#228;ren.</p>
<p>Im Video werden immer wieder Einblendungen aus einem fr&#252;heren Interview gemacht, Oettinger betont darin, wie wichtig es sei, dass Englisch die zuk&#252;nftige Arbeitssprache in Deutschland wird und das &#252;ber alle Berufszweige hinweg. Das macht nat&#252;rlich neugierig, wie gut sich da ein zuk&#252;nftiger EU Kommissar wohl macht. Im Video hagelt es an H&#228;me auf breiter Front und seine Versuche Englisch zu klingen werden unbarmherzig kommentiert. Selbst einfache W&#246;rter klingen nicht nur f&#252;r einen Oxford Engl&#228;nder mehr nach einer fremden Mundart, als nach der gepflegten Englischen Mundart. </p>
<p><object width="400" height="330"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OXPPu418C78&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OXPPu418C78&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="404" height="327"></embed></object></p>

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