swisspolitics.org » Gesellschaft & Soziales http://www.swisspolitics.org Portal für politische Kommunikation und Information, News und Wirtschaft. Fri, 29 Sep 2017 21:28:05 +0000 en-US hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.3.13 Krankenversicherungspolice 2017 wird teurer: Krankenkassenprämien Vergleich Schweiz http://www.swisspolitics.org/soziales/krankenversicherungspolice-2017-wird-teurer-krankenkassenpramien-vergleich-schweiz/ http://www.swisspolitics.org/soziales/krankenversicherungspolice-2017-wird-teurer-krankenkassenpramien-vergleich-schweiz/#comments Mon, 26 Sep 2016 14:50:58 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=1305 Im nächsten Jahr wird die Krankenversicherung im Vergleich zu 2016 durchschnittlich um 4,5% teurer. Im Kanton Luzern steigen die Kosten für einen Krankenversicherungspolice am geringsten. Die Steigerung beträgt immerhin 3,8% über alle Krankenkassen hinweg. In den Kantonen Obwalden und Schwyz hingegen erhöhen sich die Kosten der Krankenversicherungspolice stärker. Hier ergibt der Durchschnitt eine Steigerung um […]

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Schweizer Krankenversicherungen Vergleich 2017 & Infos Im nächsten Jahr wird die Krankenversicherung im Vergleich zu 2016 durchschnittlich um 4,5% teurer. Im Kanton Luzern steigen die Kosten für einen Krankenversicherungspolice am geringsten. Die Steigerung beträgt immerhin 3,8% über alle Krankenkassen hinweg. In den Kantonen Obwalden und Schwyz hingegen erhöhen sich die Kosten der Krankenversicherungspolice stärker. Hier ergibt der Durchschnitt eine Steigerung um 4,9%.

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Besonders starke Prämienerhöhung: Kinder und Junge Erwachsene

Für Junge Erwachsene erhöhen sich die Prämien sogar zwischen 4,4% und 5%. Bei Kindern liegt die Beitragssteigerung bei 5,1% (Uri) bis hin zu satten 7% Prozent (Schwyz). In absoluten Zahlen hingegen bleibt Luzern Spitzenreiter was die Kosten einer Krankenversicherungspolice betrifft (402 Franken für Erwachsene, 371 Franken für Junge Erwachsene und 92 Franken für Kinder)

Ursachen für die Prämiensteigerung

In jedem Jahr spielen ähnliche Gründe eine Rolle (u.a. medizinisch-technischer Fortschritt, Verwaltungskosten, Personalkostenentwicklung). Gerade in diesem Jahr lässt sich eine Verschiebung zwischen den Krankenkassen durch den „verfeinerten Risikoausgleich“ erklären. Dieser tritt 2017 in Kraft. Krankenkassen mit kostenintensiver Patientenstruktur erhalten von den anderen Kassen höhere Ausgleichszahlungen – und müssen Ihre Prämien entsprechend weniger anheben. Kassen mit Patienten die wenige Leistungen benötigen werden hingegen höhere Anpassungen vornehmen müssen.

Krankenkassen Mutationen

Folgende Krankenkassen werden in 2017 nicht mehr existieren. Den Versicherten die Krankenkassen wird ein Angebot unterbreitet in derjenigen Krankenkasse Mitglied zu werden, welche die Übernahme durchführt. Es ist ratsam dieses Angebot nicht einfach anzunehmen und eine Offerte für einen Krankenkassen Vergleich durchzuführen.

  • Wincare Versicherungen (Zukünftig Teil der Sanitas Grundversicherungen AG)
  • Kmu-Krankenversicherung (Zukünftig Teil der ÖKK Kranken – und Unfallversicherungen AG)
  • avanex Versicherungen AG (Zukünftig Teil der Helsana Versicherungen AG)
  • sansan Versicherungen AG (Zukünftig Teil der Progrès Versicherungen AG)

Wie wechsele ich die Krankenkasse? Krankenkassenprämien vergleichen

Möchten Sie gerne selbst die Tarife vergleichen, nutzen Sie hierfür beispielsweise den Rechner der Schweizer Eidgenossenschaft um sich einen Überblick zu verschaffen: http://www.priminfo.ch/praemien/index.php?sprache=d und klären die weiteren Details direkt mit den entsprechenden Krankenkassen. Bequem und kostenlos können Sie einen individuellen Vergleich der besten Schweizer Krankenkassen unverbindlich mit dem folgenden Formular bestellen:

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Mehr Details zur Schweizer Krankenversicherung: http://www.swisspolitics.org/krankenversicherung-ratgeber-krankenkassen-vergleich-schweiz/

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Schweiz bietet ideale Voraussetzungen für Pendler http://www.swisspolitics.org/soziales/schweiz-bietet-ideale-voraussetzungen-fur-pendler/ http://www.swisspolitics.org/soziales/schweiz-bietet-ideale-voraussetzungen-fur-pendler/#comments Fri, 17 Jun 2016 11:15:46 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=1292 Ein gut ausgebautes Verkehrsnetz ist essenziell für einen funktionierenden Arbeitsmarkt. Denn wenn die ausreichende Mobilität der Erwerbstätigen gewährleistet ist, können Unternehmen auf einen größeren Pool an potenziellen Mitarbeitern zugreifen. Auf der anderen Seite ist auch bei den Arbeitnehmern der Anfahrtsweg ein Ausschlusskriterium bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Jedoch gilt dies nur in begrenztem […]

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Ein gut ausgebautes Verkehrsnetz ist essenziell für einen funktionierenden Arbeitsmarkt. Denn wenn die ausreichende Mobilität der Erwerbstätigen gewährleistet ist, können Unternehmen auf einen größeren Pool an potenziellen Mitarbeitern zugreifen. Auf der anderen Seite ist auch bei den Arbeitnehmern der Anfahrtsweg ein Ausschlusskriterium bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Jedoch gilt dies nur in begrenztem Maße, denn kaum jemand erhebt den Anspruch, in der direkten Nachbarschaft oder gar im eigenen Haus arbeiten zu können. Wenn das Verkehrsnetz gut ausgebaut ist, sind die Erwerbstätigen auch bereit, zu ihrem Arbeitsplatz zu pendeln.

Eidgenossen mit vorbildlicher Verkehrsinfrastruktur

fahrtkosten_berechnenIn der Schweiz sind es 90 Prozent der Erwerbstätigen, die zu ihrem Arbeitsplatz pendeln (Stand 2013, Bundesamt für Statistik/BfS). Die Voraussetzungen dafür sind vorhanden, da das Schweizer Verkehrsnetz als hervorragend gilt. So gibt es in dem Alpenstaat kaum Ortschaften, die nicht durch den öffentlichen Verkehr erreichbar sind. Das Straßennetz verfügt über rund 71.000 Kilometer, das Bahnnetz kommt auf 5.100 Kilometer Länge – und das bei einer Fläche von ca. 41.000 Km².

Die außerordentlich gute Verkehrsinfrastruktur wird genutzt: 30 Prozent der Pendler begeben sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Und mehr als 50 Prozent von ihnen nehmen für ihren Weg anfallende Benzinkosten in Kauf und nutzen das Auto als Hauptverkehrsmittel. Der Rest unterteilt sich in Fahrradfahrer und Fußgänger. Im Durchschnitt sind es 14,4 Kilometer, die jeder Pendler in der Schweiz pro Arbeitsweg unterwegs ist.

Pendelkosten im Blick behalten

Aber neben der gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur, sind auch die Kosten für deren Nutzung ein wichtiges Kriterium. Denn es sind immerhin 70 Prozent der Schweizer Pendler, die außerhalb ihrer Heimatgemeinden arbeiten, und größtenteils auf den Straßen- und Schienenverkehr zurückgreifen müssen. Doch was ist bei solchen Entfernungen aus finanzieller Sicht das lohnenswerteste Verkehrsmittel, wenn von knapp 14 Kilometern Arbeitsweg ausgegangen wird?

Eine allgemeine Aussage über den Vergleich zwischen Bahn- und Spritkosten zu treffen ist nur schwer möglich, da die Verkehrsbedingungen nicht überall gleich sind. Dennoch ist eine beispielhafte Rechnung interessant: Für die einfache Fahrt von Grellingen (Basel-Landschaft) zum Basler Hauptbahnhof zahlt man mit der Bahn umgerechnet 3,23 Euro. Mit dem Auto belaufen sich die Ausgaben für die ca. 20km Fahrt (bei Spritkosten von 1,40 Euro und einem fiktiven Durchschnittsverbrauch von 5,1 L/100km) auf gerade mal 1,54 Euro. Bei einer Fahrgemeinschaft aus zwei Personen sind das dann nur 77 Cent (berechnet auf http://www.spritrechner.biz). Autofahren lohnt sich also in der Schweiz.

Schweizer pendeln gelassen

Als Fazit muss festgestellt werden, dass für eine genaue Aussage bezüglich der Pendelkosten, die Betroffenen für sich selbst eine Vergleichsrechnung durchführen müssen. Dafür stehen die Seite der Schweizerischen Bundesbahn sowie Spritkostenrechner im Internet zur Verfügung. Dass die Schweiz ein sehr „Pendlerfreundliches“ Land ist, ergibt sich aus der Verkehrsinfrastruktur. Und durch durch die annehmbaren Verkehrskosten in der Schweiz, sollte sich jeder Arbeitnehmer ein ausreichendes Maß an Mobilität leisten können. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind preislich annehmbar, jedoch ist bei den aktuellen Spritkosten das Auto eine gute Alternative zur Bahn. Schweizer können also durchatmen und gelassen in die Arbeit pendeln.

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Die Augenlasern lassen – im Nachbarland beliebt http://www.swisspolitics.org/soziales/augenlasern-in-der-schweiz/ http://www.swisspolitics.org/soziales/augenlasern-in-der-schweiz/#comments Tue, 24 Sep 2013 14:06:04 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=766 Der technologische Fortschritt macht auch in der Medizin atemberaubende Fortschritte. Besonders deutlich wird das bei Behandlungen am Auge, also zum Beispiel dem Lasern von Augen. Im Nachbarland Deutschland geht man davon aus, dass mindestens die Hälfte aller Menschen auf Sehhilfen angewiesen ist. Viele der Sehschwächen können heute mit modernen Laserverfahren behoben werden. Die Erfolgsquoten sind […]

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Der technologische Fortschritt macht auch in der Medizin atemberaubende Fortschritte. Besonders deutlich wird das bei Behandlungen am Auge, also zum Beispiel dem Lasern von Augen. Im Nachbarland Deutschland geht man davon aus, dass mindestens die Hälfte aller Menschen auf Sehhilfen angewiesen ist. Viele der Sehschwächen können heute mit modernen Laserverfahren behoben werden. Die Erfolgsquoten sind dabei ebenfalls ausgesprochen hoch. Das war Grund genug für die renommierte Apotheken-Umschau, bei ihren Lesern eine repräsentative Umfrage zu starten, um die Bereitschaft zur Laserbehandlung nachzufragen. Diese Ergebnisse lassen sich durchaus auf die Schweiz übertragen, da sich der Lebenskomfort und Standard zwischen beiden Ländern nicht maßgeblich unterscheidet.

Ob das Augenlasern infrage kommt, hängt von einigen Faktoren ab
Der Siegeszug der Laser-Augenbehandlung beginnt bereits in den 1970ern. Doch erst seit wenigen Jahren ist die Technologie wirklich ausgereift und kann bei unterschiedlichsten Sehschwächen angewandt werden. Dazu gehören Weit- und Kurzsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmungen. Der behandlungsfähige Sehstärken-Bereich liegt damit zwischen minus 10 bis plus 4 Dioptrien. Die Genauigkeit der Augenbehandlung mit dem Laser liegt deutlich unter einem tausendstel Millimeter. Dabei wird nichts anderes gemacht, als die Brechkraft der Hornhaut anzupassen. Unabhängig vom Laserverfahren ist eine solche Behandlung ambulant und nahezu schmerzfrei durchführbar. Die eigentliche Laserbehandlung dauert nur wenige Minuten. Alleine in Deutschland haben sich bereits 2010 mehr als 120.000 Menschen die Augen lasern lassen, weltweit sind es insgesamt mehr als 17 Millionen.

Die Bereitschaft zur Laserbehandlung steigt
Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit im hinteren Bereich. Allerdings wird anhand der Umfrage in der Apotheken-Rundschau klar, dass der Augenlaser immer populärer wird, was auch den inzwischen extrem gesunkenen Risiken zu verdanken ist. Beinahe 80 Prozent der Befragten gaben bei der repräsentativen Umfrage an, sich vorstellen zu können, ihre Augen zu lasern, um die Sehkraft wieder zu verbessern. Mit steigendem Alter nimmt bei vielen Menschen die Sehkraft ab, daher ist es wohl konsequent, dass gerade bei älteren Menschen die Bereitschaft zum Augenlasern nochmals deutlich steigt. So hat sich in Deutschland bereits jeder Zehnte über 70-jährige die frühere Sehkraft mit einer Laserbehandlung zurückgeholt. Die Zahlen in der Schweiz dürften sich wohl nicht maßgeblich von den Umfrageergebnissen beim deutschen Nachbarn unterscheiden.

Risiken verschwindend gering
Selbstverständlich gibt es auch zu den Risiken aussagekräftige Erhebungen. Die Erfolgsquote der Laserbehandlungen liegt bei über 90 Prozent. Bei einer Lasik-Behandlung (eine der verwendeten Laser-Techniken) liegt die Erfolgsquote ein Jahr nach der Behandlung laut einer Studie der Frankfurter Goethe-Universität sogar bei 95 Prozent. Dabei sind auch bei anderen Erhebungen die Definitionen einer erfolgreichen Laserbehandlung eng gesteckt. Die Abweichungen vom angestrebten Behandlungsziel dürfen nur 0,5 Dioptrien betragen. Wie verschwindend gering die von Kritikern dargestellten Risiken sind, zeigen diese Statistiken aus Deutschland ebenfalls überdeutlich auf. Mit den modernen Laserbehandlungen und einem kompetenten Augenarzt wird gewährleistet, dass die Sehkraft nach der Operation mindestens so gut ist wie vor der Operation mit der optimalsten Sehhilfe. Unter dieser Prämisse liegt die Erfolgsquote sogar nur hauchdünn unter 100 Prozent.

Ausgereifte Technologien und qualifizierte Fachärzte gewährleisten beste Ergebnisse
Allerdings sind der Laserbehandlung auch Grenzen gesetzt. Die Sehkraft kann immer nur so gut wiederhergestellt werden, wie sie es vor der einsetzenden Sehschwäche war. Außerdem werden enge Sicherheitsgrenzen gesetzt. So darf die Hornhaut maximal auf weniger als 250 Mikrometer abgeflacht werden. Als allgemein anerkannter Sicherheitsbereich gelten daher 300 bis 270 Mikrometer. Insgesamt betrachtet sind die verschiedenen Techniken der Laserbehandlung (Lasik und Femto-Lasik) ausgereift. Augenärzte müssen beispielsweise in Deutschland oder Österreich in einer fünfjährigen Weiterbildungsphase zahlreichen Augenoperationen nachweisen, um die fachärztliche Bezeichnung für Augenheilkunde bzw. Optometrie in Österreich tragen zu dürfen. Dementsprechend hoch qualifiziert und kompetent sind diese Fachärzte.

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Lehrermangel in der Schweiz – unzureichende Qualifikationen http://www.swisspolitics.org/soziales/lehrermangel-in-der-schweiz-unzureichende-qualifikationen/ http://www.swisspolitics.org/soziales/lehrermangel-in-der-schweiz-unzureichende-qualifikationen/#comments Thu, 08 Aug 2013 08:07:59 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=736 Schulen sind nach wie vor gezwungen, Bewerber einzustellen, die zu wenig zu den Stellenprofilen passen. Zwar fehlen im Vergleich zu früheren Jahren nur wenige Lehrerinnen und Lehrer, berichtete jüngst Blick.ch, dieser Mangel sei auf Dauer jedoch nicht als gut zu bezeichnen. Laut herrschender Bundesverfassung der Schweiz muss jede Schulklasse zu Beginn des Schuljahres einen Lehrer […]

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Schulen sind nach wie vor gezwungen, Bewerber einzustellen, die zu wenig zu den Stellenprofilen passen. Zwar fehlen im Vergleich zu früheren Jahren nur wenige Lehrerinnen und Lehrer, berichtete jüngst Blick.ch, dieser Mangel sei auf Dauer jedoch nicht als gut zu bezeichnen. Laut herrschender Bundesverfassung der Schweiz muss jede Schulklasse zu Beginn des Schuljahres einen Lehrer vorweisen können. Aus Sicht von Lehrern und Schulleitern ist das Problem jedoch nicht ausreichend gelöst, da unter anderem die fachlichen Qualifikationen der Bewerber oft nicht ausreiche.

Eine Umfrage des Verbandes Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz brachte ans Tageslicht, dass die Qualifikationen der meisten Bewerber nicht ausreichend sind. Woran das liegt: Darüber könne nur spekuliert werden. Die Anforderungen an die Lehrer hätten sich in den letzten Jahren enorm gesteigert, das sei die eine Seite. Auf der anderen Seite passen zu wenig Bewerber auf die Stellenprofile. Die Folgen seien verheerend: Unzureichender Unterricht und Unzufriedenheit bei Schülern und auch Lehrern seien die Folge. Der Anteil an nicht ausreichend ausgebildeten Lehrkräften gehe jedoch zurück. Das Problem der unzureichenden Qualifizierung gelte es jedoch weiterhin zu bekämpfen.

Im Kanton Bern können sich Lehrkräfte nachqualifizieren lassen. Beide Seiten hätten so Vorteile. Die Stellen können qualifiziert besetzt werden und die Schüler werden entsprechend unterrichtet. Auch können Studierende im letzten Studienjahr der Pädagogischen Hochschule Bern bis dato unbesetzte Lehrerstellen im Kanton übernehmen. Anhand dieser Fakten sieht man jedoch auch, wie eklatant der Lehrermangel in der Schweiz ist. Im Kanton Zürich hatten dieses Jahr kurz vor den Sommerferien 17 Klassen noch keinen Lehrer. Trotzdem sei dies weit weniger prekär als in den letzten Jahren. Im Kanton St. Gallen gibt es 5.500 Lehrer. Rolf Rimensberger, Leiter des Amtes für Volksschule, gab an, dass nur noch 10 Lehrerstellen unbesetzt seien.

Auch in der Westschweiz ist die Lage angespannt. Es fehlt an ausgebildeten Lehrkräften für Stellvertretungen, das ergaben Umfragen und Studien. Langfristig gilt es auf alle Fälle die Qualifikationen für Lehrer in der Schweiz nachhaltig zu verbessern. Abhilfe schaffen könnte hier eine spezielle Ausbildung für Springer, die innerhalb kürzester Zeit bei einem Mangel einspringen könnten. Einen Sonderstatus hat Genf: Dort haben sich besonders viele Lehrkräfte aufgrund verschärfter Auflagen für vorzeitige Altersrücktritte frühpensionieren lassen.

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Kontroverse bezüglich Impfdisziplin führt zu Schulausschlüssen in der Schweiz http://www.swisspolitics.org/soziales/kontroverse-bezueglich-impfdisziplin-fuehrt-zu-schulausschluessen-in-der-schweiz/ http://www.swisspolitics.org/soziales/kontroverse-bezueglich-impfdisziplin-fuehrt-zu-schulausschluessen-in-der-schweiz/#comments Mon, 05 Aug 2013 09:53:54 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=726 Um möglichen Epidemien vorzubeugen, bedient sich das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mittlerweile der Maßnahme des Schulausschlusses und begann damit, ungeimpfte Schüler vom Unterricht an öffentlichen Schulen auszuschließen. Das BAG begründet diesen Schulausschluss mit den Weisungen der zuständigen kantonsärztlichen Dienste und dem Epidemiengesetz. Eine gesetzlich verankerte Impfpflicht gegen Masern gibt es zurzeit in der Schweiz nicht. […]

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Um möglichen Epidemien vorzubeugen, bedient sich das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mittlerweile der Maßnahme des Schulausschlusses und begann damit, ungeimpfte Schüler vom Unterricht an öffentlichen Schulen auszuschließen. Das BAG begründet diesen Schulausschluss mit den Weisungen der zuständigen kantonsärztlichen Dienste und dem Epidemiengesetz. Eine gesetzlich verankerte Impfpflicht gegen Masern gibt es zurzeit in der Schweiz nicht. Sehr wohl gibt es aber entsprechende Impfempfehlungen des BAG.

Der Schulausschluss kollidiert jedoch mit dem von der Verfassung geschützten Recht auf den Grundschulunterricht und schafft somit eine juristische Konfliktsituation. Die zwangsweise Schulbefreiung bezieht sich auf ungeimpfte Schüler und deren Lehrpersonal. Ein Brennpunkt der Ansteckungsgefahr scheint immer wieder der Bereich der Zentralschweiz zu sein, wo die hochgradig ansteckende Krankheit immer wieder ausbricht. Die Impfquote befindet sich hier jedoch signifikant unterhalb des 95%-Levels. Diese Tatsache führte in der Vergangenheit bereits zu wiederholten Rügen und Warnungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Ob sich Schulausschlüsse zur Verbesserung der Impfdisziplin eignen, wird die Zukunft zeigen.

Meldepflicht ja, Impfpflicht nein

In der Schweiz gibt es bereits seit März 1999 eine Meldepflicht für Masern (Meldeverordnung, SR 818.141.1). Eine sogenannte Impfpflicht geht damit aber nicht einher. Die Immunisierung durch den Kombinationsimpfstoff MMR oder MMRV bewirkt bei 95 Prozent der geimpften Personen eine Immunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln (bei MMRV zusätzlich: Windpocken). Sinkt die Quote geimpfter Menschen unter die 95%-Marke, kann dies zu sporadischen Epidemien führen. Für bedenklich hält die WHO daher die Impfrate in der Schweiz, welche im Jahr 2006 bei lediglich 86 Prozent für die Erstimpfung und nur 70 Prozent für die ebenfalls wichtige Zweitimpfung betrug.

Die Ansteckungsquelle ist dabei sekundär. In einem hochmobilen Zeitalter. Klassenfahrten, Jugendreisen oder Schulausflüge sowie Familienurlaube sind nicht zu verhindern. Trotzdem: Der infizierte Heimkehrer überträgt ungewollt die Viren an ungeimpfte Menschen und neue Infektionsherde entstehen somit. Auch andere Regionen Europas und der Welt haben zu niedrige Durchimpfungsraten und sehen sich mit gelegentlichen Epidemien konfrontiert. Auch kennen andere Regionen nicht zwingend Meldepflichten und längst nicht überall kann eine große Epidemie durch Quarantänemaßnahmen verhindert werden.

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Ein Todesopfer bei schwerem Zugunglück im Kanton Waadt http://www.swisspolitics.org/soziales/ein-todesopfer-bei-schwerem-zugunglueck-im-kanton-waadt/ http://www.swisspolitics.org/soziales/ein-todesopfer-bei-schwerem-zugunglueck-im-kanton-waadt/#comments Mon, 05 Aug 2013 09:11:41 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=722 Bei einem schweren Zugunglück im Bahnhof Granges-près-Marnand (Kanton Waadt) ist am vergangenen Montag ein Mensch gestorben – mehr als 30 wurden verletzt. Bei dem Toten handelt es sich um einen der beiden Lokomotivführer. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten herrschte bei den Rettungskräften und Offiziellen allgemeines Aufatmen. Ursprünglich war man von mehr Todesopfern ausgegangen. Von den Verletzten […]

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Bei einem schweren Zugunglück im Bahnhof Granges-près-Marnand (Kanton Waadt) ist am vergangenen Montag ein Mensch gestorben – mehr als 30 wurden verletzt. Bei dem Toten handelt es sich um einen der beiden Lokomotivführer.

Nach Abschluss der Bergungsarbeiten herrschte bei den Rettungskräften und Offiziellen allgemeines Aufatmen. Ursprünglich war man von mehr Todesopfern ausgegangen. Von den Verletzten wurden 25 Personen in verschiedene Spitäler eingeliefert, neun konnten vor Ort medizinisch versorgt werden. Insgesamt elf Personen blieben unversehrt. Der verstorbene Lokführer war ein 24-jähriger Franzose aus Payerne. Er wurde beim Zusammenstoß im Wrack seines Zuges eingeklemmt und konnte erst in den frühen Morgenstunden geborgen werden.

Beide Züge auf dem gleichen Gleis

Der Unfall ereignete sich gegen 19.00 Uhr. Der eine Zug verließ gerade den Bahnhof von Granges-près-Marnand, als der andere Zug – aus Payerne kommend – frontal mit ihm zusammenstieß. Der Aufprall war so heftig, dass sich die beiden Antriebswagen komplett ineinander verkeilten.

Die Ursache für das Unglück ist noch nicht vollkommen geklärt. Allerdings steht der überlebende 54-jährige Lokführer unter dem Verdacht, ein Rotlicht überfahren zu haben. Die Staatsanwaltschaft Lausanne hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut offiziellen Angaben löste er nur Sekunden vor der Kollision eine Vollbremsung ein und rettete sich dann mit einem Sprung aus dem Zug. Der Mediensprecher der SBB, Frédéric Revaz, teilte mit, der Mann sei von der Polizei verhört und anschließend krankgeschrieben worden. Zudem stehe er unter psychologischer Betreuung. Der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Payerne und Lausanne musste unterbrochen werden und lief erst am Dienstagabend wieder nach Plan. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einige Hunderttausend Franken, so Revaz. Genaueres könne man erst in einigen Tagen sagen.

Die Bergungsarbeiten sind abgeschlossen

Den gesamten Dienstag über wurden die Triebwagen und die Waggons auf die Straße verladen und laut Kantonspolizei Waadt in ein Werk der SBB in Yverdon-les-Bains geschafft. Der Transport wurde unter Begleitung der Polizei durchgeführt und nahm mehrere Stunden in Anspruch. In der darauffolgenden Nacht wurden die Wrackteile von Spezialisten der Berufsfeuerwehr genauestens untersucht. Erst um 6 Uhr morgens bestand die Gewissheit, dass keine weiteren Toten oder Verletzten eingeklemmt waren. Von den Verletzten befindet sich mittlerweile nur noch eine Person im Spital, Lebensgefahr besteht nicht.

Ein ähnliches Unglück hatte sich in der Schweiz bereits im Januar dieses Jahres ereignet. Dabei prallten in Neuhausen am Rheinfall zwei S-Bahnen frontal zusammen. Damals gab es 17 Verletzte. Ein sehr schwerer Unfall erschütterte letzte Woche Spanien. Dort kamen mindestens 79 Menschen ums Leben, mehr als 100 wurden zum Teil schwer verletzt.

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Schweizer Frauen bekommen ihr erstes Kind immer später http://www.swisspolitics.org/soziales/schweizer-frauen-bekommen-ihr-erstes-kind-immer-spaeter/ http://www.swisspolitics.org/soziales/schweizer-frauen-bekommen-ihr-erstes-kind-immer-spaeter/#comments Fri, 02 Aug 2013 11:19:36 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=704 Frauen in der Schweiz bekommen immer später ihr erstes Kind. Wie das Bundesamt für Statistik (BfS) in der aktuellen Übersicht zur “natürlichen Bevölkerungsbewegung” aufzeigt, waren rund ein Drittel aller erstmaligen Mütter 35 Jahre alt oder älter. Im Jahr 2001 zeichnete sich diese Altersgruppe noch für 22 Prozent der Geburten verantwortlich. Das Durchschnittsalter der Frauen, die […]

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Frauen in der Schweiz bekommen immer später ihr erstes Kind. Wie das Bundesamt für Statistik (BfS) in der aktuellen Übersicht zur “natürlichen Bevölkerungsbewegung” aufzeigt, waren rund ein Drittel aller erstmaligen Mütter 35 Jahre alt oder älter. Im Jahr 2001 zeichnete sich diese Altersgruppe noch für 22 Prozent der Geburten verantwortlich. Das Durchschnittsalter der Frauen, die zum ersten Mal ein Kind bekamen, ist 2012 auf 30,4 Jahre angestiegen. Im Jahr 2001 lag es noch bei 28,9 Jahren.

Frauen wollen Kinder – aber nicht in jungen Jahren
Die aktuellen Zahlen untermauern einen Trend, der in der Schweiz schon seit geraumer Zeit immer deutlicher wird: Frauen wollen Kinder und eine Familie haben, allerdings nicht in jungen Jahren. Im Jahr 2012 kamen in der Schweiz rund 82.200 Kinder zur Welt. Dies ist ein Plus von 1,7 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Der Babyboom hält also an. Hatte eine Frau in der Schweiz im Jahr 2011 noch durchschnittlich 1,52 Kinder, so kletterte dieser Wert im Jahr 2012 auf 1,53 Kinder.

Allerdings ging die Zahl der Geburten der 25- bis 29-Jährigen verglichen mit der Anzahl im Jahr 2001 deutlich zurück: Frauen in dieser Altersgruppe brachten drei Prozent weniger Kinder zur Welt. Noch deutlicher war der Geburtenrückgang bei den Frauen im Alter von weniger als 25 Jahren: Hier betrugt das Minus sogar 18 Prozent. Insgesamt waren darunter immer häufiger nicht eheliche Geburten zu beobachten: Im Jahr 2012 kamen 16.600 Kinder von unverheirateten Eltern zur Welt. Dies ist ein Plus von 6,2 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Verglichen mit 2001 hat sich die Zahl fast verdoppelt. Im Vergleich mit der Europäischen Union, wo inzwischen 39,5 Prozent der Kinder nicht ehelich geboren werden, ist dieser Wert jedoch gering.

Immer mehr Kinder ausländischer Herkunft

Bemerkenswert ist zudem, dass immer mehr Kinder ausländischer Herkunft in der Schweiz zur Welt kommen. Hatten Frauen ohne Staatsangehörigkeit 2011 noch durchschnittlich 1,84 Kinder, so kletterte ihr Wert 2012 auf 1,86 Kinder. Schweizer Mütter hatten 2012 durchschnittlich 1,43 Kinder. Der Vergleichswert aus dem Vorjahr betrugt 1,42 Kinder.

Veränderte Prioritäten
Die immer späteren Geburten zeigen, dass Frauen bzw. Familien insgesamt ihre Prioritäten verändert haben. Durch den medizinischen Fortschritt können sie ihre Ausbildung beenden, im Beruf Fuß fassen und erst anschließend Kinder bekommen. Dies kann jedoch auch bedeuten, dass Mütter ein solches Alter erreichen, dass sie sich im Ausnahmefall vielleicht bereits wegen Alterssichtigkeit lasern lassen müssen oder andere Alterungserscheinungen auftreten, bevor das erste Kind seinen Schulabschluss hat. Körperliche Veränderungen, die eigentlich typisch für junge Großmütter sind. Wahrscheinlich bleibt jedoch trotzdem, dass sich der aktuelle Trend in den kommenden Jahren weiter verstärken wird.

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Facebook – ein lukrativer Börsengang? http://www.swisspolitics.org/soziales/facebook-ein-lukrativer-boersengang/ http://www.swisspolitics.org/soziales/facebook-ein-lukrativer-boersengang/#comments Sat, 02 Jun 2012 16:33:35 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=692 Schon seit einigen Jahren ist die Seite aus dem Leben vieler Leute nicht mehr wegzudenken – das virtuelle Netzwerk Facebook hat sich einen Platz in unserem Alltag erobert wie es zuvor noch keiner Webseite oder Kommunikationsplattform im Internet gelungen ist. Wir kontaktieren unsere Freunde und Verwandte, laden sie zu Veranstaltungen und Parties ein und finden […]

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Schon seit einigen Jahren ist die Seite aus dem Leben vieler Leute nicht mehr wegzudenken – das virtuelle Netzwerk Facebook hat sich einen Platz in unserem Alltag erobert wie es zuvor noch keiner Webseite oder Kommunikationsplattform im Internet gelungen ist. Wir kontaktieren unsere Freunde und Verwandte, laden sie zu Veranstaltungen und Parties ein und finden mit nur einem Mausklick alte Bekanntschaften wieder, die wir längst verloren geglaubt hatten. Außerdem können wir zu jeder Tages- und Nachtzeit unsere Freunde wissen lassen, was wir gerade machen und wo wir gerade sind. Längst hat das soziale Netzwerk Facebook die Welt erobert, laut Aussagen des Konzerns sind bereits über 900 Millionen Menschen weltweit auf der Seite angemeldet, was in etwa einem Achtel der gesamten Weltbevölkerung entspricht. Längst gibt es Facebook natürlich auch als App fürs Handy, so dass der Benutzer auch unterwegs mit seinen Freunden chatten kann. Die App gibt es kostenlos für jedes Smartphone.

Durch Online Marketing und personalisierte Werbung Alter, Geschlecht, Lieblingsbeschäftigung, Wohnort, politische Überzeugung, Lieblingsbücher und –filme, Bildungsstand bishin zum Hinweis auf persönliche Beziehungen). ist Facebook zum Millionenunternehmen aufgestiegen, eine Anzeige bzw. Ad bringt der Firma bereits viele tausend Dollar. Marketing auf der Höhe der Zeit. Aus diesem Grund und um weiter zu expandieren, ist Facebook nun am 18. Mai 2012 an die Börse gestartet. Der Börsengang wurde von Anlegern und Marketing Experten schon seit Wochen heiß erwartet. Vielfach wurde erwartet, dass mit diesem Tag eine neue Ära im Bereich der Werbung und des Online Marketing anbricht. Auf vielen Seiten wurde eigens eine Ad geschaltet bzw. in einigen Magazinen wies eine Anzeige auf das bevorstehende Ereignis hin. Leider erwies sich der Börsengang von Facebook bisher jedoch als Reinfall – die Aktie verzeichnete schon wenige Stunden nach ihrem Auftauchen an der amerikanischen Börse ihre ersten Minusrekorde und befindet sich weiterhin auf Talfahrt. Die Anlieger sind enttäuscht und sprechen von einer der größten Pleiten der Börsengeschichte.

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Übergewichtigkeit – die Volkskrankheit http://www.swisspolitics.org/soziales/uebergewichtigkeit-die-volkskrankheit/ http://www.swisspolitics.org/soziales/uebergewichtigkeit-die-volkskrankheit/#comments Mon, 17 Oct 2011 13:15:07 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=674 Gut ein Drittel der Schweizer- /innen ist zu dick. Das Bundesamt für Gesundheit alarmiert. Nicht nur die Bürger der USA haben ein großes Problem mit dem Übergewicht, auch die Europäer platzen, salopp gesagt aus allen Nähten. Die Schweiz macht da keine Ausnahme, denn auch viele Einwohner unserer kleinen Alpenrepublik haben Übergewicht. Falsches Essen Ein Drittel […]

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Gut ein Drittel der Schweizer- /innen ist zu dick. Das Bundesamt für Gesundheit alarmiert. Nicht nur die Bürger der USA haben ein großes Problem mit dem Übergewicht, auch die Europäer platzen, salopp gesagt aus allen Nähten. Die Schweiz macht da keine Ausnahme, denn auch viele Einwohner unserer kleinen Alpenrepublik haben Übergewicht.
Falsches Essen

Ein Drittel der Schweizer ist viel zu dick, das allein ist schon eine alarmierende Nachricht. Was die Übergewichtigkeit aber besonders brisant macht, ist die Tatsache, dass jedes fünfte Kind in der Schweiz fettsüchtig ist und die Tendenz ist steigend. Schuld daran ist nach Meinung von Soziologen weniger das direkte Lebensumfeld, sondern die Ernährung. Vor allem die Kinder haben in den letzten zehn Jahren mehr und mehr verlernt, zu festgesetzten Uhrzeiten zu essen. Oftmals gehen beide Eltern arbeiten und den Kindern bleibt nach der Schule nur der Gang ins Fast Food Restaurant. Auf Dauer macht sich das bei den Schweizer Kindern aber nicht nur physisch bemerkbar, sondern auch psychisch, denn dicke Kinder werden häufig diskriminiert und ausgegrenzt. Die Folgen der Fettsucht kosten den Schweizer Staat jedes Jahr rund 3,2 Milliarden Franken, deshalb hat die Regierung zusammen mit der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz mehrere Kampagnen gestartet.
Gesund und fit

Um die Eidgenossen vor den Folgen des Übergewichts zu warnen, gibt es zum Beispiel an allen Schweizer Schulen Präventionsprogramme. Die Kinder lernen wie man sich gesund ernährt und können Kochkurse besuchen. Hier lernen sie, dass auch gesundes Essen sehr lecker schmecken kann und dass es weder viel Zeit noch viel Geld braucht, um ein ausgewogenes Menü zu kochen. Auch Bewegung ist ein Teil der Kampagne. Eine Stunde Bewegung an der frischen Luft reicht aus, um fit zu bleiben und an Gewicht zu verlieren. Damit XXL Mode kein Thema mehr ist, reicht es schon aus, Treppen zu steigen, statt den Aufzug zu benutzen und mit dem Rad in die Schule zu fahren, ist gesünder, als den Bus zu nehmen.

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Gesundheitspolitik in der Schweiz http://www.swisspolitics.org/soziales/gesundheitspolitik-in-der-schweiz/ http://www.swisspolitics.org/soziales/gesundheitspolitik-in-der-schweiz/#comments Sun, 09 Oct 2011 14:21:39 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=668 Die Politik in der Schweiz ist sehr demokratisch ausgelegt und auch was das Gesundheitssystem angeht, entscheidet jeder Bürger, in welchem Umfang er krankenversichert sein möchte. Eine gesetzliche Krankenversicherung wie in Deutschland gibt es nicht. Wer ist versichert? Nach dem KVG, dem Krankenversicherungsgesetz der Schweiz ist jeder Schweizer Bürger und jeder, der mit einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung […]

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Die Politik in der Schweiz ist sehr demokratisch ausgelegt und auch was das Gesundheitssystem angeht, entscheidet jeder Bürger, in welchem Umfang er krankenversichert sein möchte. Eine gesetzliche Krankenversicherung wie in Deutschland gibt es nicht.

Wer ist versichert?

Nach dem KVG, dem Krankenversicherungsgesetz der Schweiz ist jeder Schweizer Bürger und jeder, der mit einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung im Land lebt, auch krankenversichert, die Höhe der Prämie bestimmt allerdings jeder selbst. Die Krankenkassen sind Privatunternehmen, die jeden der einen Antrag stellt, auch aufnehmen müssen, ganz gleich wie alt derjenige ist oder ob er einem Beruf nachgeht, arbeitslos oder bereits in Rente ist. Die Krankenkassen bieten eine sogenannte Grundversorgung an und jeder Versicherte hat die Möglichkeit, zu dieser Grundversorgung weitere Leistungen dazu zu buchen. Kassen in denen überwiegend ältere oder sozial schwache Menschen versichert sind, bekommen von den Gemeinden, Kantonen und auch aus der Staatskasse Zuschüsse. Die meisten Arbeitgeber in der Schweiz versichern ihre Mitarbeiter in der UVG, der Unfallversicherung. Wer also einen Arbeitsunfall hat, der hat ein Anrecht darauf, im Krankenhaus behandelt zu werden, ohne selbst dafür bezahlen zu müssen.
Auch für die Zähne
Bei der Zahnbehandlung gilt auch wieder die Grundversorgung durch die einzelnen Krankenkassen. Zum Thema Tipps Gesundheit für die Zähne gilt, dass es sich kaum lohnt, in der Schweiz eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, da die Prämien für diese Versicherung sehr hoch sind. Die meisten Schweizer, die eine umfassende Zahnbehandlung brauchen, gehen gerne dafür ins Ausland oder lassen die Zähne nach und nach behandeln. Es ist in der Regel sehr viel günstiger, die Behandlungen aus eigener Tasche zu bezahlen und direkt mit dem Zahnarzt einen Vertrag zu machen, als eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen.
Laut einer aktuellen Umfrage wünschen sich 72% der Schweizer Bürger eine bessere medizinische Betreuung und 66% der Befragten sind dafür, eine Einheitskrankenkasse einzurichten, um das Gesundheitssystem einfacher zu gestalten.

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