swisspolitics.org » Ausland http://www.swisspolitics.org Portal für politische Kommunikation und Information, News und Wirtschaft. Fri, 29 Sep 2017 21:28:05 +0000 en-US hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.3.13 Das Ibiza der Schweizer http://www.swisspolitics.org/soziales/das-ibiza-der-schweizer/ http://www.swisspolitics.org/soziales/das-ibiza-der-schweizer/#comments Mon, 29 Mar 2010 17:43:53 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=573 Urlaub auf Ibiza! Seid einigen Jahren gibt es weitaus günstigere Reiseziele. Die Touristiklandschaft Ibizas verändert sich, immer mehr Touristen suchen neue, günstigere Urlaubsziele, für Schweizer ist Ibiza nach wie vor ein gern bereistes Urlaubsziel.

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Im Urlaub wird bekanntlich die Völkerverständigung stark auf die Probe gestellt. Gerade auf einer kosmopolitischen Insel wie Ibiza prallen gänzlich unterschiedliche Lebensansätze, Mentalitäten und kulturelle Eigenheiten schroff aufeinander, da günstige Urlauberhotels keinen nationalen Exklusivitätsanspruch garantieren. So müssen sich unterschiedlichste Völker auf engstem Raum verständigen und tolerieren, was in vielerlei Beziehung wirklich schwer fällt.

Engländer nervt beispielsweise das vor allem bei Deutschen, Österreichern und Schweizern beliebte Belegen der besten Poolliegen per Handtuch in den frühen Morgenstunden. Die Engländer selbst sind bei den Deutschsprachigen durch ihren übermäßigen Alkoholkonsum wenig beliebt und alle Zusammen stören sich an der Lautstärke der Italiener. Die Entwicklung ist die, dass die einzelnen Nationalitäten auf Ibiza ihre Präferenzen für bestimmte Urlaubsorte entwickelt haben und sich so aus dem Weg gehen können. Schweizer zieht es dabei vor allem zusammen mit Deutschen, Niederländern und Österreichern in den Westen der Insel, ins Umland von Santa Eularia im Osten sowie auch an die touristischen Zentren nahe Ibiza-Stadt. Die Masse der Briten hingegen konzentriert sich im nördlich gelegenen San Antonio, dass als Ballermann der Engländer bis in die britische Heimat einen berüchtigten Ruf genießt.

Die Mehrheit der Schweizer Gäste gehört zu einer Klientel auf Ibiza die klein ist, aber von vielen einheimischen Geschäftsleuten als äußerst fein empfunden wird. Die Insel ist seit Jahren kein Billigreiseziel mehr. Das mussten vor allem die durch den Euro geschröpften Deutschen enttäuscht feststellen, die gerne günstig Urlaub machen. Nach offiziellen Zahlen den Spanischen Statistikbehörden sind seit dem Jahr 2000 sage und schreibe 46% weniger Deutsche gereist. Vor allem die deutschen Gäste der günstigeren Hotels zogen seit dem Jahr 2000 billigere Reiseziele wie die Türkei oder Ägypten Ibiza vor. Die Zahl der Schweizer Touristen hingegen ist seit Jahren stabil.

Die Schweizer, die sich Ibiza leisten, sind in der Regel keine Gäste besagter Bettenburgen. Statistisch gesehen buchen sie gerne Hotels ab 4 Sterne aufwärts, Fincas, Ferienhäuser und Ferienapartments und spielen daher in einer ganz anderen Liga. Sie gönnen sich beispielsweise überdurchschnittlich oft einen Mietwagen und gehen abends auswärts essen, anstatt selbst zu kochen oder die Küche des Luxushotels zu nutzen.

Neben den rund 600.000 Briten und rund 200.000 Deutschen bilden die Schweizer im gesamten touristischen Spektrum Ibizas mit rund 20.000 Gästen pro Jahr eine verschwindend kleine Minderheit. Dies gilt jedoch nicht für das Luxussegment. Hier sind sie überdurchschnittlich oft anzutreffen. Die Verständigung in dieser internationalen Klientel funktioniert hervorragend. In edlen Strandbars wie dem Jockey Club am Salinas Strand oder den VIP Bereichen der weltbekannten Clubs wie z.B. “Pacha”, treffen sich vor allem wohlhabende Spanier, Franzosen, Deutsche, Amerikaner, Briten und Schweizer. Sie machen gemeinsam die Nacht zum Tag, feiern miteinander und genießen die Internationalität. Es gibt selten ein böses Wort über andere Nationalitäten. Die Schweizer, die zumeist mehrsprachig sind, fühlen sich hier besonders wohl.

Andererseits genießen viele Gäste auf Ibiza auch das sommerliche Inselleben außerhalb der Nachtclubs und Szene Lokationen. Die herrliche Landschaft gerade im Inselnorden zieht viele Wanderer und Naturliebhaber in ihren Bann. Die Steilküsten, Pinienwälder und Olivenhaine bieten herrliche Ausblicke und lassen Ibiza von einer ganz anderen Seite erscheinen. Gerade im Kontakt mit den Schweizer Gästen beobachtet man den Wunsch diese andere Seite der Insel zu erleben. In diesem Bereich gibt es seit einigen Jahren ein gutes Angebot geführter Touren. Aber auch auf eigene Faust lässt sich die Insel mit einem Mietwagen gut erkunden.

Weitere Informationen:

www.e-ibiza.de -Sehr gute Ibiza Informationen für deutschsprachige Urlauber
www.spain.info – Spanisches Touristikbüro
Übersetzungen spanisch

Gastbeitrag von Jochen Boruschek, Ibiza Experte und Autor vieler Artikel zum Thema.

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Die Altersvorsorge im Vergleich – Schweiz und Deutschland http://www.swisspolitics.org/soziales/die-altersvorsorge-im-vergleich-schweiz-und-deutschland/ http://www.swisspolitics.org/soziales/die-altersvorsorge-im-vergleich-schweiz-und-deutschland/#comments Tue, 26 Jan 2010 21:55:51 +0000 http://swisspolitics.org/swisspolitics/wordpress/?p=328 Die Altersvorsorge in der Schweiz Das staatliche Altersrentensystem der Schweiz, die AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) wurde im Jahre 1948 eingeführt. Heute hat sich dieses System in ein Drei Säulen System gewandelt. Die erste Säule ist die staatliche Alters- und Hinterbliebenenversicherung (AHV), gekoppelt mit der Invalidenversicherung (IV). Die AHV finanziert sich durch den Bund, die Kantone […]

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Die Altersvorsorge in der Schweiz

Das staatliche Altersrentensystem der Schweiz, die AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) wurde im Jahre 1948 eingeführt. Heute hat sich dieses System in ein Drei Säulen System gewandelt.

Die erste Säule ist die staatliche Alters- und Hinterbliebenenversicherung (AHV), gekoppelt mit der Invalidenversicherung (IV). Die AHV finanziert sich durch den Bund, die Kantone und alle erwerbsfähigen Personen. Hierin ist die ganze Bevölkerung obligatorisch versichert.

Die Pensionskasse für die berufstätige Bevölkerung stellt die zweite Säule dar, in welche alle Angestellten Ihre Pflichtbeiträge leisten müssen. Der Beitrag wird monatlich direkt vom Lohn abgezogen und an die Pensionskasse entrichtet. Der Beitrag besteht zu gleichen Teilen aus einem Arbeitnehmeranteil und aus einem Arbeitgeberanteil.

Die dritte Säule basiert auf ein freiwilliges steuerlich begünstigtes Verfahren. Hierfür wird Geld auf ein spezielles Sparkonto einbezahlt. Diese soll die Fortführung des Lebensstandards vor Pensionseintritt angemessen ermöglichen.

Das Pensionsalter in der Schweiz

Das Pensionsalter bei Männern liegt bei 65 Jahren, Frauen dagegen erreichen das Pensionsalter schon mit 64 Jahren.

Externer Link zum Bundesamt für Sozialversicherungen für mehr Information zum Schweizer Modell der Altersvorsorge.

Zukunftsprognose und demographische Entwicklung

In der Schweiz geht seit dem Jahr 2000 der Anteil des Personenkreises die sich im erwerbsfähigen Alter befinden, leicht zurück, während der Anteil der älteren Menschen steigt.
Im Jahr 2003 Betrug der Anteil erwerbsfähiger Personen 62 % währen 15,7 % der Bevölkerung über 65 Jahre alt war.

Die Geburtenziffer (durchschnittliche Kinderzahl pro Frau) hat sich in den letzten Jahren leicht erholt und lag im Jahre 2007 bei 1,46 Kinder, was allerdings immer noch deutlich unter dem Reproduktionsniveau, von etwas über 2 Kindern pro Frau liegt, welches nötig wäre, um die schweizerische Bevölkerung ohne eine Zuwanderung aus dem Ausland stabil zu halten.

Fazit: Diese Demographischen Entwicklungen führen zu Problemen in der Versorgung im Alter. Bald reichen die Beitragszahlungen nicht mehr um die Rente der Pensionierten zu sichern.

Gesetzliche Renteversicherung in Deutschland (GRV)

Die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland regelt die Alterssicherung, des versicherten Personenkreises. Die Beitragsleistung ist verpflichtend für alle Arbeitnehmer und weitere Personen die der Versicherungspflicht unterliegen. Die Höhe des Beitrags für die Arbeitnehmer ist dabei abhängig von der Höhe Ihres Einkommens. Der Versicherungsbeitrag ist zu gleichen Teilen vom Arbeitnehmer und Arbeitnehmer zu tragen. Der Beitrag wird vom Bruttogehalt abgezogen und vom Arbeitgeber an die Renteversicherungskasse überwiesen. Das Renteneintrittsalter für die Regelsaltersrente liegt aktuell bei 65 Jahren. Der Träger der gesetzlichen Renteversicherung ist die Deutsche Rentenversicherung.

Empfehlenswerte Externe Links zum Thema Gesetzliche Renteversicherung in Deutschland: Mit dem Rentenrechner, berechnen Sie die Ansprüche aus der Gesetzlichen Rentenversicherung. Die aktuell gesammelten Rentenpunkte ermitteln, in Abhängigkeit zum bisherigen Einkommen und der Lebensphase (Arbeitnehmer, Student, erziehende Mutter, etc.). Mehr zum nachlesen zur gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland.

Witwer- und Witwenrente

Die gesetzliche Rentenversicherung leistet im Todesfall des Versicherten auch für die Hinterbliebenen (Witwen, Witwer und Waisen). An den Erhalt von Witwenrente sind bestimmte Vorraussetzungen geknüpft.

Riester Rente

Im Jahre 2001 wurde mit der Rentenreform das Prinzip der Riester Rente in Deutschland eingeführt. Der Deutsche Staat hat hier einen Anreiz geschaffen um möglichst viele Menschen zu einer zusätzlichen Privaten Form der Altersvorsorge zu bewegen. Die Riester Rente ist eine Versicherung auf freiwilliger Basis, Die privaten Beitragszahlung der Versicherten werden dabei in Abhängigkeit vom Einkommen und er Familiensituation mit staatlich Mitteln bezuschusst. Darüber hinaus, sind die Beiträge teilweise von der Steuer befreit. Weiterführende Informationen finden Sie zum Beispiel auf www.im-vergleich.de.

Rürup Rente

Neben der Riester Rente gibt es in Deutschland die Rürup-Rente, bei dieser Form der Rente leistet der Staat keine Beitragszuschüsse, dafür sind aber die möglichen steuerlichen Einsparungen höher als bei der Riester Rente. Je nach familiärer Situation und Höhe des Einkommens lohnt sich eher die Riester- oder Rürup Rente. Durch eine Rürup-Rente lässt sich auch in kurzer Zeit ein sehr hoher Rentenanspruch aufbauen. Von der Riester-Rente hingegen profitieren insbesondere Familien mit vielen Kindern. Weitere externe Infos zur Rürup Rente (Basisrente) finden Sie z.B. auf ruerup.vergleich-riester-rente.com.

Betriebliche Altersvorsorge

Eine weitere (eigenständige) Säule der Rentenvorsorge bildet in Deutschland die betriebliche Altersvorsorge. Hier erfolgt der Aufbau der Rentenansprüche über den Arbeitgeber. Durchgeführt werden kann diese Altersvorsorge auf 3 verschiedene Wege:

  • Pensionskassen
  • Pensionsfonds
  • Direktversicherung

Es ist grundsätzlich auch möglich verschiedene Vorsorgevarianten miteinander zu kombinieren. Und so stehen viele vor der Frage, ob Sie eine betriebliche Altersvorsorge oder eine Riester-Rente abschliessen sollen um ihre staatlichen Rentenansprüche zu ergänzen. Infos hierzu finden Sie auf www.vergleich-riester-rente.com.

Immobilien als Altersvorsorge

Eine weitere Alternative zur Altersvorsorge sind Immobilien. Gerade in Zeiten von Finanzkrisen mit drohender Inflation, rücken Immobilien in den Focus.

Zukunftsprognose

Bedingt durch den demographischen Wandel in Deutschland und die dadurch bevorstehenden Finanzierungsprobleme wird das Renteneintrittalter der Gesetzlichen Rentenversicherung zukünftig, schrittweise angehoben auf das 67. Lebensjahr (lt. RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz im Jahre 2007).

Vergleich der Modelle Altersvorsorge in Deutschland und der Schweiz

Die Altersvorsorge in Deutschland verfolgt recht ähnliche Ansätze wie das Schweizer Pendant. Auch in Deutschland gibt es eine staatliche Vorsorge die prinzipiell die Existenz des Versicherten absichern soll, gepaart mit einem finanziellen Anreiz zur privaten Vorsorge um den Lebensstandard vor Rentenantritt zu halten.

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Hintergründe zur Abstimmung über das Minarettverbot http://www.swisspolitics.org/politik/hintergruende-zur-abstimmung-ueber-das-minarettverbot/ http://www.swisspolitics.org/politik/hintergruende-zur-abstimmung-ueber-das-minarettverbot/#comments Fri, 22 Jan 2010 20:41:55 +0000 http://swisspolitics.org/swisspolitics/wordpress/?p=14 Hintergrundinformationen zum Abstimmungsverhalten der Bürger am 29.11.2009. Die Personen die für ein Verbot gestimmt haben wurden im nachhinein befragt. Erfahren Sie mehr zum Ergebnis der Befragung.

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Inzwischen lassen sich einige Hintergründe zum Abstimmungsverhalten der Bürger vom 29. November 2009 in der Minarettabstimmung genauer beleuchten. In der standardmäßigen staatlichen Umfrage (Vox-Analyse) zum Abstimmungsverhalten zeigte sich, dass das Abstimmungsverhalten, trotz einem Ergebnis von 57% für das Verbot, keineswegs „gezielt“ gegen Ausländer bzw. Muslime gerichtet war.

Das wird z.B. daran deutlich, dass von allen die sich explizit für eine umfassende Chancengleichheit von Ausländern und Schweizern aussprachen gleichwohl 40% für ein Verbot von Minaretten stimmten. Grundsätzlich denkt nur weniger als ein Drittel, dass die muslimische Kultur nicht mit der Schweizer Kultur in Einklang zu bringen ist.

Minarett als Herrschaftssymbol?

Bei der Befragung aller Personen die für ein Verbot gestimmt haben, werden die Hintergründe im Detail klarer: Der häufigste genannte Grund (24%) war, dass das Minarett von den Befragten als ein Herrschaftssymbol des Islam wahrgenommen wird. Dieser Meinung schlossen sich auch nicht wenige Befragte an, welche gegen das Verbot gestimmt hatten. Die wesentliche Befürchtung, welche für eine kulturelle Verunsicherung sorgt, scheint hier also eine dominante Ausbreitung des Islam in der Schweiz zu sein.

Auslandsmeinung & bisheriges Stimmverhalten

In vielen ausländischen Medien wurden die Schweizer Bürger harsch für das Ergebnis der Abstimmung kritisiert. Eines der häufigsten Argumente: Eine Mehrheit dürfe nicht durch solche Entscheide über die Menschenrechte oder Religionsfreiheit einer Minderheit bestimmen.

Tatsächlich haben es einige der Minderheiten bei Volksentscheiden in der Vergangenheit schwer gehabt, wie eine Studie über die letzten 50 Jahre belegt. Während Behinderte und sprachliche Minderheiten sich relativ häufig in der Abstimmung durchsetzten, haben Ausländer und religiöse Minderheiten verstärkt bei relevanten Entscheiden verloren.

Tipp der Redaktion: www.bewerbung-training.de für die Karriereberatung – Bewerbungsberatung – Bewerbungstraining in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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