swisspolitics.org » International http://www.swisspolitics.org Portal für politische Kommunikation und Information, News und Wirtschaft. Fri, 29 Sep 2017 21:28:05 +0000 en-US hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.3.13 Neue Lösungsansätze für mehr Treue bei der Steuer http://www.swisspolitics.org/politik/neue-loesungsansaetze-fuer-mehr-treue-bei-der-steuer/ http://www.swisspolitics.org/politik/neue-loesungsansaetze-fuer-mehr-treue-bei-der-steuer/#comments Mon, 29 Mar 2010 18:03:12 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=578 Ein automatischer Informationsaustausch für mehr Steuergerechtigkeit im Internationalen Raum. Aktuell wird das Thema Auslandsflucht bei der Steuer national und international heiß diskutiert. Ein neuer Lösungsansatz ist der grenzenübergreifende Informationsaustausch zwischen den Ländern. Wie lange kann das Schweizer Bankgeheimnis noch gehalten werden?

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Die Auslandsflucht der Deutschen mit dem Ziel den Steuern im Innland zu entgehen geht seid Monaten durch die Presse und Öffentlichkeit und das nicht nur in Deutschland und der Schweiz. Die Deutsche Bundesregierung wechselt regelmäßig Ihre Positionierung zum Kauf oder Nichtkauf der umstrittenen Steuer-CD mit den wertvollen Daten der Steuersünder.

Das Thema bewegt nicht nur die Gemüter, neue Lösungsansätze kommen ins Spiel, die für mehr Treue bei der Steuer sorgen sollen. Ein vielversprechender Ansatz ist ein automatisierter Informationsaustausch zwischen den Ländern zum Thema Steuer. Für mehr Transparenz, Treue und Gerechtigkeit im globalen Wettbewerb um Bankkunden. Eine neue Art von Transparenz wider den Geheimhaltungspraktiken auf den Internationalen Finanzmärkten.

Die Sachlage heute – inwiefern gibt es einen Internationalen Informationsaustausch hinsichtlich Steuerfragen?

Stand heute gibt es keinen länderübergreifenden, automatisierten Informationsaustausch in Steuerfragen. Wenn ein Deutscher ein Konto bei einer Schweizer Bank eröffnet, bleibt dies für deutsche und sonstige ausländische Steuerbehörden verborgen. Dies gilt für eine Kontoeröffnung, genauso wie für ein Rechtskonstrukt in Form einer Unternehmensgründung in der Schweiz. Ziel eines Informationsaustausches ist diese Informationen zwischen den Ländern zu übermitteln.

Ein Beispiel: Herr Schmidt aus Deutschland eröffnet ein Bankkonto in der Schweiz. Diese Information teilt die Bank der Schweizer-Steuerbehörde mit. Nach Erhalt der Information wird diese automatisch an die Steuerbehörde in Deutschland weitergeleitet. So wird die Deutsche Behörde automatisch über das Konto von Herrn Schmidt in der Schweiz informiert.

Führt dies zu einem gläsernen internationalen Bürger? Inwieweit gibt der Datenschutz hier zu bedenken?

Es gibt zwischen den Ländern bereits das Doppelbesteuerungsabkommen worin bereits klare vertraglich geregelte Datenschutzklauseln verankert sind. Darin ist bereits geregelt welche Informationen bei einer Anfrage an wen weitergeleitet werden dürfen. Die Informationen wandern ja von einer Behörde aus dem einen land zu einer Behörde im anderen Land. Diese Informationen gelangen nicht an Bürger direkt. Selbstverständlich muss dies auch bei einem automatischen Austausch von steuerlich relevanten Informationen gelten und/oder gesetzlich erweitert werden.

Verlagern sich dadurch die Gelder nicht in Länder die sich nicht an diese Abmachung halten?

Es wird immer wieder Länder geben, die hier ihre eigene Linie fahren werden und nicht am Informationsaustausch teilnehmen werden. Wird dies zu einer Verlagerung der Gelder in diese Länder führen?

Sicherlich werden sich weltweit einige Länder dagegen sträuben da man solche Regelungen selbstverständlich nicht verpflichtend für alle Länder einführen kann. Gesetzlich lässt sich dies nicht Regel, da jedes Land seine eigene Gesetzgebung hat. Man kann diese Länder aber dazu Motivieren sich anzuschließen. Z.B. dass sich nur diejenigen Banken im Europäischen Rechtsraum Niederlassen dürfen, die sich an dem automatisierten Austausch der Steuer relevanten Daten beteiligen.

Aktuell tendieren die Schweizer Banken dazu eine Abgeltungssteuer vergleichbar wie in Deutschland aufzusetzen

Der Trend wird wohl dennoch in Richtung Informationsaustausch gehen. Im Ausland hat man kein Interesse daran, dass die Bürger Ihres Landes Ihr Geld in der Schweiz versteuern.

Wie lange wird sich das Schweizer Bankgeheimnis noch halten können und wird die Schweiz sich zu einem Informationsaustausch in Steuerthemen öffnen?

Das ist schwer einzuschätzen, kann aber durchaus noch in 2010 passieren. Vieles deutet aktuell daraufhin, dass sich die Schweiz mit einem solchen System liebäugelt. Dazu gibt es wirklich wenige Argumente die gegen einen internationalen und automatischen Informationsaustausch hinsichtlich Steuerinformationen sprechen.

Ein Beitrag von brutto-netto-rechner.info dem kostenlosen Gehaltsrechner im Internet. Neben der Berechnung des Nettolohns erhalten Sie weitere Informationen, unter anderem zum Thema Einkommenssteuer und der mit dem Einkommen verbundenen Sozialabgaben in Deutschland. Darüber hinaus lässt sich mit diesem Tool das Nettogehalt entsprechend optimieren. Vom Bruttogehalt werden die Summe der steuerlichen Abgaben, das sind die Lohnsteuer, für die westlichen Bundesländer der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer, abgezogen. Hinzu kommt die Summe der Sozialabgaben, die ebenfalls das Nettogehalt reduzieren. Das sind die Beiträge zur Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und die Arbeitslosenversicherung. All dies berechnet der Rechner und gibt Ihnen Ihr Nettogehalt aus. Anhand Ihrer individuellen Angaben macht Ihnen der Rechner Optimierungsvorschläge, zur Optimierung des Nettogehalts. „Weitere Kapital- und Steuerrechner, u.a. auch einen Inflations-Rechner finden Sie bei kapital-rechner.de. Neben den Auswirkungen der Inflation können Sie dort die anfallende Gewerbesteuer, die aktuelle Kfz-Steuer oder auch die Erbschaftsteuer berechnen.“

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Steve Jobs präsentiert neues iPad von Apple http://www.swisspolitics.org/wirtschaft/steve-jobs-praesentiert-neues-ipad-von-apple/ http://www.swisspolitics.org/wirtschaft/steve-jobs-praesentiert-neues-ipad-von-apple/#comments Thu, 28 Jan 2010 09:59:06 +0000 http://www.swisspolitics.org/?p=391 Apple ist es erneut gelungen die Präsentation eines Ihrer Produkte als ein weltweites Medienereignis zu inszenieren. Das iPad ist ein Tablet-PC, also eine Art Laptop der nur noch aus einem Bildschirm besteht.

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Foto: iPad von Apple

Bild: Courtesy of Apple

Erneut ist es Apple gelungen die Präsentation eines Ihrer Produkte als ein weltweites Medienereignis zu inszenieren.  Das iPad ist ein Tablet-PC, also eine Art Laptop der nur noch aus einem Bildschirm besteht. Die Steuerung erfolgt über einen Touchscreen, wobei auch eine externe Tastatur angeschlossen werden kann.

Das iPad wurde dabei insbesondere, aber nicht ausschließlich, als Unterhaltungsgerät konzipiert.
Es soll als Lesegerät für Bücher & Zeitungen fungieren, als HD-Multimediaplayer für Filme & Musik, als Spielkonsole, zum allgemeinen Surfen im Internet und auch als mobiler Arbeitsplatz mit einigen einfachen Bürofunktionen. So läuft etwa die Apple Bürosoftware iwork auf dem Gerät.

Medienecho und Markteinführung

Das internationale Medienecho lässt sich vereinfacht so zusammenfassen: Das iPad ist modern, handlich und wertig. Wie üblich bei Apple Produkten ist die Bedienung sehr nutzerfreundlich. Auch wenn es sich nicht wirklich um eine technische Revolution handelt, dürfte der überraschend günstige Preis von 499 US$ in der Basisaustattung eine recht hohe und schnelle Verbreitung befördern. Die Markteinführung in der Grundversion (mit Wlan, aber ohne die  3G Internet-Anbindung) soll in 2 Monaten stattfinden.

Die wichtigsten technischen Daten:

Gewicht: 680 Gramm
Bildschirm: etwa 25 cm
Dicke: etwa 1,3 cm
Batterielaufzeit: ca. 10 Stunden (Herstellerangabe)
Prozessor: 1 Gigahertz
Speicherplatz: Je nach Austattuung 16/32/64 Gigabyte

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Weltweiter Wachstumsschub in 2010 http://www.swisspolitics.org/wirtschaft/weltweiter-wachstumsschub-in-2010/ http://www.swisspolitics.org/wirtschaft/weltweiter-wachstumsschub-in-2010/#comments Tue, 26 Jan 2010 16:04:08 +0000 http://swisspolitics.org/swisspolitics/wordpress/?p=41 Der internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert ein globales Wirtschaftswachstum von bis zu 4% im Jahr 2010. Bereits im 2. Halbjahr 2009 habe sich das Wachstum verstetigt und dann positiv weiterentwickelt, berichtete der IWF an diesem Dienstag.

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Der internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert ein globales Wirtschaftswachstum von bis zu 4% im Jahr 2010. Bereits im 2. Halbjahr 2009 habe sich das Wachstum verstetigt und dann positiv weiterentwickelt, berichtete der IWF an diesem Dienstag (26.1.2010). In 2010 soll das das internationale BIP sogar um 4,3% ansteigen. In der gesamten Euro-Zone ist jedoch zunächst nur mit einem leichte Anstieg um 1% zu rechnen. Besonders stark wurde die Prognose für Deutschland erhöht. Statt den zuvor geschätzten 0,3%, wird nun eine Steigerung von 1,5% erwartet.

Gerade in den größeren Wirtschaftsnationen stelle nach wie die hohe Arbeitslosenquote, staatliche Verschuldung und das noch immer nicht vollständig funktionale Finanzsystem ein Belastung dar. In diesen Ländern hätten zudem einige private Haushalte eine zu hohe Schuldenbelastung.

Wachstumsprognose des IWF *
2009 2010 2011
Welt -0,8 3,9 4,3
USA -2,5 2,7 2,4
Euro-Zone -3,9 1,0 1,6
Deutschland -4,8 1,5 1,9
China 8,7 10,0 9,7
* Wachstum des Bruttoinlandsprodukt in %, Daten-Quelle: IWF

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